Zahnpflege nutzt dem werdenden Leben

(mpt-143). Die meisten Frauen erleben eine Schwangerschaft als eine sehr intensive Zeit und gehen deshalb ganz bewusst mit ihrem Körper um. Da dieser enorm beansprucht wird, verdient er auch eine Extraportion Pflege. Dazu gehört auch eine sorgfältige Mundhygiene. Zu einer umfassenden Vorsorge zählt ein Zahnarztbesuch, am besten zu Beginn der Schwangerschaft. Dr. med. Silke Liebrecht-Rüsing, Zahnmedizinerin aus Köln: "Frauen, die beispielsweise Karies haben, sollten bald die Löcher füllen lassen. Die erhöhte Anzahl an Kariesbakterien im Mund der Schwangeren überträgt sich sonst nach der Geburt auf das Baby."

Schon die erste Impfdosis schützt

NEU-ISENBURG (eis). Schon eine Impfdosis schützt Säuglinge vor Pertussis. Das bestätigen Daten von einer Million Kindern aus Schweden, die nach Wiedereinführung eines Impfprogramms 1996 bis zum Jahre 2007 erhoben worden waren (Vaccine 2012; 30: 3239).

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/?sid=819303

Kinder im Abseits

Eine neue Studie des Deutschen Kinderschmerzzentrums (DKSZ) in Datteln wirft kein gutes Licht auf die Versorgung junger Schmerzpatienten in Deutschland.

DATTELN (eb). Bis zu 28 Ärzte kontaktieren Kinder und Jugendliche mit chronischen Schmerzen, bevor sie eine spezialisierte Behandlung erhalten.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/?sid=819095

Stark, aber nicht geimpft

Jugendliche Leistungssportler glänzen durch Vitalität und Stärke. In puncto Impfstatus sieht es bei ihnen aber oft nicht besser aus als insgesamt bei Gleichaltrigen.

KIEL (mal). Gerade für einen Leistungssportler kann zum Beispiel eine Pertussis-Erkrankung, der 100-Tage-Husten, schon einen Karriere-Knick bedeuten, betonen Forscher aus Kiel.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/?sid=819012

Angeborene Herzfehler durch Lösemittel?

ATLANTA (ars). Frauen, die in Friseursalons oder Nagelstudios arbeiten und dabei Lösungsmitteln ausgesetzt sind, haben offenbar ein erhöhtes Risiko, ein Kind mit angeborenen Herzfehlern zu bekommen.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/?sid=818345

Missbrauch: Diagnose-Leitfaden hilft Ärzten

MÜNCHEN (sto). Einen Leitfaden, der Ärzten die Diagnose von körperlicher Misshandlung oder sexuellem Missbrauch bei Kindern erleichtern soll, hat Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) vorgestellt.

Der Leitfaden wurde vom Familienministerium zusammen mit Experten aus der Gesundheits- und Jugendhilfe und Rechtsmedizinern der Universität München erstellt.

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/?sid=818249